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First Art!

Mein erstes Tattoo war nicht nur Hobby oder Körperschmuck, sondern vielmehr eine Leidenschaft. Eine Art Therapie, Selbstfindung, Selbstverwirklichung und eine Reinigung der Seele. Und vor allem ist jedes neue Tattoo eine große Liebe und bringt eine ständige Verbesserung seiner selbst mit sich!

Mittlerweile habe ich schon so einige Schmuckstücke am Körper, aber welches war eigentlich mein allererstes Tattoo? „Kann ich mich eigentlich noch daran erinnern, wie diese Erfahrung für mich war?“ Eine Frage, die mir häufiger gestellt wird und auf die ich hier und heute antworten möchte.

Der Weg zu einem neuen Lebensgefühl

Zu allererst muss ich auf jeden Fall sagen: es war sehr prägend! Mein erstes Tattoo war eine wunderschöne Erfahrung, an die ich mich immer wieder gerne zurückerinnere. Sie hat mich, wie bereits erwähnt, sehr geprägt, sodass es, wie man erkennen kann, nicht lange bei einer einmaligen Erfahrung geblieben ist! Das genaue Datum weiß ich zwar nicht mehr, aber es war auf jeden Fall nach meinem 18. Geburtstag irgendwann zwischen Sommer und Herbst. Ich habe echt lange über die Wahl des richtigen Tätowierers nachgedacht und ging schließlich gemeinsam mit meinem Freund zu seinem persönlichen Favoriten: Mandltattoo. Ein Grund dafür war sicher der, dass ich schwer begeistert von den Tattoos meines Schatzes war und mein Freund auch immer wahnsinnig von seinem Tätowierer und dessen Talent geschwärmt hat. (So ist er übrigens bis heute mein absoluter Favorit in seinem Fach! Er ist einfach der Burner! Aber dazu ein anderes Mal.) So habe ich damals also den Worten meines Liebsten getraut und es gewagt. Mein allererstes Tattoo. Ich war nicht nur wahnsinnig nervös, ich glaube ich habe sogar am ganzen Körper gezittert und war trotz angenehmer Temperaturen und leichter Bekleidung schweißgebadet!

Liebestattoo No. 1

Um nun nicht mehr lange drum herum zu reden und das Geheimnis endlich aufzudecken lüfte ich nun die Geschichte hinter meinem ersten Tattoo. The #FIRSTONE befindet sich auf meiner linken Schulter. Es ist ein Datum, tätowiert in römischen Zahlen und ganz schlicht gehalten in Schwarz. Ich habe mir die Stelle ausgesucht, weil sie leicht zu verdecken war und man sie – solange man nicht gerade im Bikini oder im Tanktop herumläuft – nicht gleich auf Anhieb sieht oder sie sofort ins Auge sticht. Es war eigentlich nie meine Absicht mit Tattoos aufzufallen und aus der Menge hervorzustechen, wenn nicht sogar ein Statement zu setzen. Zu Beginn habe ich mich lediglich tätowieren lassen, weil es mir persönlich wahnsinnig gut gefallen hat und ich etwas, was mir sehr viel bedeutet und eine große Rolle in meinem Leben spielt, auf meiner Haut festhalten und verewigen wollte. Und NEIN ich habe mir dieses Tattoo, die Schriftart und die Stelle nicht ausgesucht, weil Rihanna das auch so hat. Ich habe es mir machen lassen, weil ich das Tattoo, nur mit anderen Zahlen, bei meinem Freund gesehen habe und mich darin verliebt habe. Ich wusste gar nicht, dass Rihanna das auch so trägt. Das Tattoo selber sagt: XXIX.IX.MMXIII also 29.09.2013. Das ist das Datum, an dem mein Freund und ich offiziell zusammengekommen sind. So, an der Stelle wird sich wahrscheinlich jeder auf den Kopf greifen – aber ich war damals der festen Überzeugung dieses Tattoo zu bekommen und bin bis heute unglaublich dankbar und stolz es tatsächlich durchgezogen zu haben, und dass trotz aller negativen Meldungen von Freunden oder der Familie. Ich bin bis heute mit ihm zusammen und das mittlerweile seit fast mehr als 3 1/2 Jahren und immer noch überglücklich! Ich liebe ihn über alles! Jetzt ist das Gefühl noch geiler es allen gezeigt zu haben, dass das Tattoo keine blöde Schnapsidee oder Jugendsünde war! Ich bin der Typ Mensch, der seinen Körper als Leinwand betrachtet und die Stationen im Leben gerne als Andenken daran festhält und als Kunstwerk auf mir verewigen lasse. Selbst wenn unsere traumhafte Beziehung einmal enden sollte, möchte ich jedes Tattoo, das mich an ihn erinnert – ja da gibt es sogar noch mehr – behalten! Ich möchte zwar niemals an diesen Fall denken müssen und bin im Moment auch der festen Überzeugung mein ganzes restliches Leben mit ihm verbringen zu dürfen, aber sollte es tatsächlich dazu kommen, würde ich niemals die Zeit mit ihm missen wollen, denn das, was ich mit ihm habe ist einzigartig und so wahnsinnig schön, dass ich es sonst noch mit keiner anderen Person geteilt und erfahren habe, und daher hat es auch einen oder mehrere Plätze auf meinem Körper verdient.

Wellnessbehandlung oder Schmerzhölle?

Zurück zu dem Tag des Schreckens! Also ich muss ehrlicherweise nochmals sagen, dass ich kein wirklich schmerzempfindlicher Mensch bin und daher niemals Maßstäbe an mir setzen würde. Jedoch würde ich die Stelle definitiv jedem für sein 1. Tattoo weiterempfehlen. Klar, wie ihr vielleicht schon in einem Beitrag von mir gelesen habt, ist tätowieren nicht mit einer Wellnessbehandlung zu verwechseln und keine angenehme Erfahrung. Die Schulter bzw. die Stelle zwischen Hals und Oberarm ist von den Schmerzen her aber total in Ordnung und durchaus erträglich. Das Tätowieren selbst hat nicht länger als eine halbe Stunde gedauert und war daher fürs erste Mal eine angenehme Sache. Die Gefühle, die man währenddessen bzw. danach verspürt, sind ganz einzigartig und wenn euch das noch ein bisschen mehr interessiert, wartet einfach ab! Demnächst kommt ein Beitrag genau dazu. Achja, bevor ich’s vergesse! Eines dürft ihr mir glauben! Das war zwar mein 1. Tattoo ABER nicht mein Einziges an dem Tag! Also am besten dabei bleiben! Bald kommt mehr!!!

Was war euer erstes Tattoomotiv und steht eine besondere Geschichte dahinter? Ich bin neugierig und freue mich auf eure Rückmeldungen! 

Xx Lou xX

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