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Mandltattoo – der Tattookünstler meines Vertrauens

Manuel Mandl Kaufmann – ein Mann mit mehr als nur einer Gabe! Als wahnsinnig talentierter Musiker, Tätowierer und Motivator verbindet mich eine ganz besondere Geschichte mit ihm. Was hat es mit seinem Leben jedoch auf sich? Ich habe ihm brisante Fragen über seine Lebensstory gestellt und den Kurzzeitelektriker, Herzmusiker und heutigen Tattookünstler genauer beleuchtet. 

Genügend Anhänger hat er ja bereits! Doch wie viele von euch kennen eigentlich die nackte Wahrheit hinter Manuel oder auch „Mandltattoo?“ Geduld, meine Lieben! Bevor ich ins Detail gehe, liegt es mir noch am Herzen, euch meine persönliche Geschichte mit ihm zu erzählen. Denn wer mich kennt, weiß, welchen Stellenwert „Mandl“ für mich hat.

(c) Justyna Ziarko – Photography

Das erste Tattoo als Startschuss für eine lange Reise

Manuel von Mandltattoo ist der Tätowierer meines Vertrauens, derjenige, der die große Ehre hatte, meine noch nicht verzierte Haut zu tätowieren. Das war der Startschuss für meine Leidenschaft und für meine ergebene Treue. Aus anfänglich, ersten und eher schüchternen Besuchen bei ihm im Studio wurde ich innerhalb kürzester Zeit zur Stammkundin. Mittlerweile wurde ich auch von seiner Freundin und Lehrling ButcherBabsi tätowiert. Aus einer Kundenbeziehung entwickelte sich schnell eine Freundschaft, die ich heute nicht mehr missen möchte. Vor drei Jahren hat eine gemeinsame Reise begonnen, die noch lange kein Ende in Sicht vorsieht. Im Gegenteil: it’s getting started!

Dieses Künstlerduo ist vom Markt nicht mehr wegzudenken und wird noch so einige Kunstwerke schaffen, voll von Herzblut, Qualität und Haltbarkeit.

(c) Justyna Ziarko – Photography

Herzblut Tätowierer und Meister Mandltattoo im Exklusivinterview!

Nicht nur einmal wurde ich bereits gefragt, ob ich mir denn eine „Mandel“ tätowieren lassen würde? Oder warum ich auf Facebook oder anderen sozialen Netzwerken immer wieder @Mandltattoo poste? Bereit für den großen Moment der Wahrheit? 😉

Also liebe Leute, ich habe die Chance genutzt und das gefragt, was mich immer schon unter den Fingernägeln gebrannt hat. Hand aufs Herz, ich habe ihn ausgefragt und wurde beschenkt. Woran? Nun, an Antworten, die direkt aus dem Herzen kommen, die mit Sorgfalt, Geduld und Liebe beantwortet wurden. An dieser Stelle schon mal ein riesen Dankeschön! Aber jetzt spann’ ich euch nicht mehr länger auf die Folter. Bühne frei für einen Künstler mit Drive & Soul!

Hattest du bereits als kleiner Junge den Traum Tätowierer zu werden oder gab es noch andere Wünsche und Schritte für deinen Berufsweg?

Ursprünglich war es schon immer mein Wunsch Musiker zu werden. Schon seitdem ich mit dem Schlagzeug spielen angefangen habe. Durch meine Band und die Auftritte in der Rock & Metal Szene traf ich natürlich viele Leute mit Tattoos. Das fand ich damals schon extrem cool. Ich war gerade einmal 14 oder 15 Jahre und meine Bandkollegen, die etwas älter waren, waren großteils tätowiert. Aber erstmal wollte ich doch etwas Anständiges lernen, damit ich etwas in Händen halte und mein eigenes Geld verdiene. Das war zumindest mein erster Gedanke. Somit habe ich die Lehre als Elektriker begonnen; es war zwar von Anfang an nicht mein Traumberuf, aber ja ich hab’s durchgezogen!

Wer hat dir die Kunst des Tätowierens gelehrt? Was hat dich dazu inspiriert, Tätowierer zu werden?

In meiner Zivildienstzeit hatte ich etwas Zeit und begann wieder mit dem Zeichnen bzw. Herumkritzeln *lacht*, was eigentlich seit der Schule, der Band und dem Job auf der Strecke geblieben ist. Irgendetwas Kreatives steckte immer schon in mir und so versuchte ich damals Designs für meine eigenen zukünftigen Tattoos umzusetzen. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr genau, wie wir darauf gekommen sind, aber mein damaliger Bassist und guter Freund Bruno meinte, ich könnte ihn doch einmal tätowieren. Er hatte für mich damals schon sehr viele Tattoos und meinte „auf ihm könnte ich ruhig üben.“ 🙂

Zu der Zeit hatte ich schon einige Tattoos von Franz vom Redhouse 71 bekommen. Da ich ihm bei einigen Umbauarbeiten geholfen habe, drei bis viermal die Woche bei ihm im Shop herum hing und ihn beim Arbeiten immer beobachtet habe, hab ich ihn ganz einfach mal gefragt, ob ich nicht mal unter seiner Aufsicht meinen Kumpel tätowieren könnte. Tja, und so hat es begonnen. (Btw: Er hat das Tattoo immer noch, obwohl ich ein paar Mal angeboten habe es zu überarbeiten, aber es sollte so bleiben, gerade, weil es mein Erstes war. Danke an dieser Stelle an meinen Freund Bruno.)

Ich habe dann ein paar Tattoos, unter der Aufsicht vom Franz, im Studio gemacht. Allerdings hatte er zu dieser Zeit bereits einen Lehrling und somit gab’s keinen fixen Platz mehr für mich, also musste ich erst mal zu Hause an meinen Freunden weiter üben. Zum Glück aber wurde ein knappes Jahr später doch wieder ein Platz frei im Redhouse 71. Somit konnte ich dort neben meinem Teilzeitjob tätowieren und mir Tipps holen bzw. weiterhin Franz und Günther über die Schulter schauen.

(c) Justyna Ziarko – Photography

War die Bezeichnung „Mandl Tattoo“ immer schon deine erste Wahl oder schwirrten dir noch andere Künstlernamen im Kopf herum, die du uns vielleicht verraten möchtest?

*lacht* Die Frage mit dem Namen, die bekomme ich witzigerweise in letzter Zeit oft gestellt, davor eigentlich nie. 🙂 Es ist nicht mein Nachname, sondern mehr ein Spitzname, den mir Freunde aus der Jugend verpasst haben und der mir bis heute geblieben ist. Ich hatte zwar davor ein paar andere Ideen, aber MANDLTATTOO passte dann doch irgendwie perfekt. Somit entwarf ich mein Logo und es war eine fixe Sache. Jedoch habe ich vor ca. 2 Jahren erfahren, dass meine Oma eine geborene Mandl im Nachnamen ist. Somit passt das Ganze sowieso noch mehr. 🙂

Hast du einen bestimmten Stil, den du am liebsten tätowierst?

Stilistisch habe ich eigentlich immer versucht ein Allrounder zu sein, da ich das auch so in meiner Anfangszeit im Redhouse mitbekommen habe. In den letzten Jahren fühle ich mich aber definitiv im Bereich Black’n’Grey Realistic am wohlsten und denke auch, dass es mich weiter in die Richtung ziehen wird. Dennoch mache ich auch hie und da gerne Farbtattoos, in letzter Zeit auch manchmal Farbportraits. Ich habe auch ein paar Kunden mit coolen New School & Neo Traditional oder Asia Projekten, die mir auch tierisch Spaß machen!

(c) Justyna Ziarko – Photography

Wann ist Tätowieren für dich eine Kunstform?

Ich sehe in jedem maßgeschneiderte, selbst designten bzw. gezeichneten Tattoo etwas Künstlerisches, etwas Handwerkliches und auch ein bisschen was von einer Dienstleistung. 😉

Du hast ja schon einige Etappen in deinem Leben als Tätowierer hinter dir, zuerst das Lehrstudio „Redhouse 71“, dann dein privates Studio in Schwechat am Hauptplatz. Nun aber hast du „Zuhause“ und „Arbeitsplatz“ kombiniert, was für Vor- aber auch Nachteile bringt diese Kombination mit sich?

Seit knapp 2 Jahren habe ich mein Studio quasi „nach Hause“ verlegt, allerdings nur, weil ich das baulich trennen konnte und somit kein Kunde durch mein Wohnzimmer muss, um ins Studio zu gelangen. Nachteile sehe ich hier keine für mich, im Gegenteil! Ich habe das Gefühl jetzt noch entspannter zu arbeiten. Ich liebe meinen Job! Das letzte, woran ich vor dem Einschlafen denke, hat mit Tattoos zu tun. Dasselbe spielt sich beim Aufwachen ab. Somit bin ich gern in der „Arbeit“. Das Studio funktioniert wirklich nur auf Terminvereinbarungen, selbst bei Besprechungen etc. Somit muss ich nicht während dem Arbeiten aufhören und habe auch wirklich Zeit, um in Ruhe mit den Kunden alles Nötige zu besprechen.

(c) Justyna Ziarko – Photography

Wie lange machst du deine Arbeit als Tätowierer nun schon und welche Tipps kannst du Jungtätowierern (wie deiner Freundin und gleichzeitig deinem Lehrling) mit auf den Weg geben?

Ich habe heuer eigentlich mein 10-jähriges Jubiläum, richtig Vollzeit tätowiere ich allerdings erst seit ca. 6 Jahren. Was mich sehr gepusht hat, war der Moment, mich mit anderen Tätowierern auszutauschen und die Möglichkeit als Gasttätowierer zu arbeiten. Das kann ich nur jedem empfehlen! Ich freue mich immer riesig, wenn ich mit Kollegen über dies oder jenes quatschen kann oder ihnen beim Arbeiten zusehen darf. Oder wenn ich hinterfrage, wie die denn das oder das machen. Man lernt ja bekanntlich nie aus und das ist auch der Plan, niemals stehen zu bleiben und sich weiterzuentwickeln. Das ist mir wichtig!

Auf welchen Conventions und Tattoo Messen kann man dich und deine Arbeiten in nächster Zeit bewundern?

Fixierte Conventions in nächster Zeit sind Wroclaw, Berlin und Wuppertal und ein paar sind noch in Planung. Ich bin auch sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit habe als Gasttätowierer in großartigen Shops wie, DC Tattoo, Studio 74, Heaven of Colours und Green Pearl arbeiten zu dürfen.

Was empfindest du als größte Schwierigkeit beim Tätowieren?

Oft ist das Schwierigste nicht das Tätowieren an sich, sondern Kunden davon zu überzeugen, dass Modetattoos bzw. Trends meist nicht von langer Freude sind und sie sich besser etwas Individuelles stechen lassen sollten. Jedoch hat natürlich jedes Tattoo bzw. Motiv seine Schwierigkeiten und verdient 110% Aufmerksamkeit, Geduld und Zeit.

(c) Justyna Ziarko – Photography

Steckbrief Mandltattoo

„Hier werden in gemütlicher und privater Atmosphäre eure Wünsche rund ums Tätowieren umgesetzt. Qualität, Hygiene und eure Zufriedenheit stehen bei mir an erster Stelle, darum habe ich mich entschlossen mein Studio mit Wohnzimmer-Flair in eine ruhige Lage zu verlegen. (Mandltattoo)“ 


Name: Mandltattoo oder Manuel Mandl Kaufmann
Stil: vorwiegend realistische schwarz/grau Tattoos (Realistic Black’n’Grey)
Wo zu finden? HIER: Soukupgasse 7/ 2326 Lanzendorf, Niederösterreich
Öffnungszeiten: Ausschließlich nach Vereinbarung
Beruf: Tätowierer
Hobby: Musiker
Homepage:http://www.mandltattoo.at
Facebook: https://www.facebook.com/Mandltattoo/
Instagram: https://www.instagram.com/mandltattoo/

Ein riesengroßes, von Herzen kommendes Dankeschön an DICH

Manuel, an dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei dir bedanken. Vor allem für die Zeit, die du dir mal wieder für meine Anliegen genommen und die Mühe, mit der du meine Fragen beantwortet hast, bedanken! Ich bin überglücklich, dass du dich dazu entschlossen hast, ein Teil meines Blogs zu sein. So habe ich die Möglichkeit meinen Followern nicht nur einige Fragen zu beantworten, sondern ihnen auch zu zeigen, wer hinter den ganzen Tattoos auf den Fotos im Beitrag steckt! Es gibt kein Tattoo von dir, das ich in irgendeiner Weise bereue oder gar jemals covern lassen würde. Mit all den Tattoos, die ich von dir bekommen habe, bin ich bis heute wahnsinnig zufrieden. Sie tragen einen großen Beitrag dazu bei, dass ich mich in meiner Haut und meinem Körper wohlfühle. Die Tattoos haben bis heute weder an Farbe noch an Bedeutung verloren. Ich trage sie mit vollem Stolz und das hoffentlich noch viele, weitere Jahre, in denen weitere dazukommen. Einen fixen Termin für ein weiteres Tattoo habe ich zwar noch nicht, aber es schwirren schon wieder einige Ideen in meinem Kopf herum. Das heißt, es wird bestimmt nicht mehr lange dauern, bis ich dich wieder „sekkieren“ werde! 😉

(c) Justyna Ziarko – Photography

Ich kann ihn als Tätowierer nur jedem wärmstens empfehlen! Er gibt sich irre viel Mühe, Zeit und nimmt mir jedes Mal aufs Neue die Angst vor möglichen Schmerzen. Kurz: er ist einfach top! 🙂

It’s your turn again! Wie findet ihr den Stil der „Realistic Tattoos“? Habt ihr bereits Motive, worauf ihr stolz seid oder stehen bereits welche in Planung? Wer von euch hat Mandltattoo auch schon einen Besuch abgestattet und das ein oder andere Tattoo ergattert? Ist euch Qualität und Haltbarkeit von Tattoos auch so wichtig wie mir? Fragen über Fragen, ich freue mich auf eure Antworten und Fotos! 🙂

Xx Lou xX

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One thought on “Mandltattoo – der Tattookünstler meines Vertrauens”

  1. Er ist so unglaublich talentiert und gewissenhaft in Allem was er tut. Bewundernswert, was er in seinem Alter schon alles erreicht hat. Meiner Meinung nach, auch aufgrund dessen, dass er sich nie auf seinen Lorbeeren ausruht, sondern immer zielstrebig die Augen offenhält und alles mitnimmt, was geht. Dadurch entwickelt er sich stetig weiter. Ich bin auch schon mittlerweile 6 Jahre seine Kundin und würde keinen Anderen an meine Haut lassen. Wir kennen uns auch aus der Musikszene und ich habe ihn und seinen lieben Lehrling und Lebensmensch, die Babsi schon fest ins Herz geschlossen.

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