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How to: Underline your inner beauty with a little help called make up!

„Beauty begins the moment you decide to be yourself“ – Coco Chanel! Schon die gute Coco hat’s damals erkannt. So zeige ich euch heute wie man mit ein bisschen Make up und ein paar Tipps und Tricks genau diese (innere) Schönheit auch nach außen hin transportieren kann und seine Vorzüge betont sowie kleine Makel versteckt! Ein Make up Tutorial Mal anders: ehrlich, authentisch und vor allem mit viel Liebe zum eigenen Körper. 

Letzten Samstag habe ich mich schon in den frühen Morgenstunden (um der aktuellen Hitze etwas zu entkommen) mit ganz bezaubernden Mädels getroffen um einzigartiges Bildmaterial für euch zu schaffen. Zum grandiosen Team, mit dem ich echt einen wahnsinnig lustigen und erfolgreichen Vormittag hatte, gehörten: Rafaela von Comepass (schaut auch mal auf ihren Blog vorbei, der wird euch sprachlos machen! So viel Leidenschaft und Wortgewandtheit hat man selten gesehen) ohne deren organisatorische Fähigkeiten dieses Shooting wahrscheinlich gar nicht zustande gekommen wäre. Dann war auch noch unsere Plus Size Bloggerin und Beauty Justyna dabei, eine super authentische und inspirierende Person die man einfach nur ins Herz schließen kann, auch ihr Blog wird euch den Atem rauben! Ohne eine Fotografin wären wir aber Wort wörtlich „aufgschmissn gwesn“ und so waren wir alle sehr dankbar, die irrsinnig talentierte und perfektionistische Ina an Board zu haben, die diese einzigartigen, aussagekräftigen Bilder geschaffen hat, die ihr im Beitrag sehen werdet- Zuallerletzt möchte ich in diesem Aufwasch auch gleich nochmal das Atelier Trat erwähnen, dass uns immer wieder aufs neue eine super Location für Shootings aller Art ist. Das Atelier, das man auch buchen kann, hat so viel zu bieten und herzlichst begrüßt und willkommen geheißen wird man auch allemal. Wohnzimmer und Shooting Location zu verbinden ist schwierig, aber im Atelier Trat fühlt man sich wirklich wie zu Hause und kann gleichzeitig durch das professionelle Equipment und die Ausstattung tolle Arbeiten schaffen!

© Ina Kerpe – Photography

© Ina Kerpe – Photography

© Ina Kerpe – Photography

Elegance doesn’t consist in putting on a new dress!

Body Positivity! Ein Thema, das euch auf meinem Blog sicherlich nicht mehr fremd ist und auch in Zukunft immer wieder eine mehr oder weniger große Rolle spielen wird. Es ist etwas, was mich, wie ihr wisst, schon mein ganzes bisheriges Leben auf eine gewisse Art und Weise begleitet hat und das auch weiterhin tun wird. So bin ich auch wahnsinnig froh und dankbar wieder die Möglichkeit bekommen zu haben mit so extrem inspirierenden Menschen zusammen zu arbeiten und euch dieses Thema, das mich persönlich ebenso sehr bewegt und mir wichtig ist euch noch einen Schritt näher zu bringen. Body Positivity ist etwas, was oft missverstanden wird, wie ich euch ja schon in meinem letzten Beitrag erzählt habe! Doch mit Justyna, die im Fokus stand, konnte da nichts schiefgehen. Ich hatte die große Ehre mit ihr Zeit zu verbringen um diese tollen Bilder zu kreieren und durfte ihr Make up an diesem Tag machen. Wenn ihr noch mehr von ihr sehen wollt, findet ihr unsere Jus_curvy auch auf Facebook und Instagram, sowie auf ihrem Blog den ich euch ja bereits oben verlinkt habe! Sie sieht nicht nur gut aus und belehrt uns alle immer wieder aufs Neue in Sachen Selbstliebe, auch hat sie eine Vorliebe und ein Talent für die Photographie, welches ihr nicht weniger dabei hilft ihre beneidenswerten Kurven auf Fotos in Szene zu setzen! Hab ich euer Interesse für ihre Kunst geweckt? Dann findet ihr alles weitere auf ihrer Facebook Seite!

© Ina Kerpe – Photography

She rocks the dress!

So durfte ich also Justynas Vorzüge anhand eines typenentsprechenden, dezenten Tages Makeup’s mit einigen farbigen Akzenten betonen und ihr strahlendes Lächeln noch mehr zur Geltung bringen. Mit einem Menschen mit solch einer Ausstrahlung zu arbeiten ist schon ein Segen allein. Das weiß ich, da ich aufgrund meiner mehr oder weniger langen Zeit als Stylistin Erfahrung mit den unterschiedlichsten Menschen sammeln durfte. „Art of Beauty“ wird auch auf meinem Blog immer mal wieder eine Rolle spielen, da ich ja gelernte Frisörin und Make up Artistin bin. Nach meiner Matura, die ich 2014 erfolgreich abgeschlossen habe, ging ich für drei Monate nach München um dort auf der renommierten Make Up Schule der MAF – Make Up Artist Factory, eine Ausbildung zur Visagistin zu absolvieren! Dort habe ich auch in den Beruf der Hairstylisten hinein schnuppern dürfen und da mich die Arbeit mit Haaren immer mehr interessiert hat und ich wusste, dass ich als Make up Artist in Kombination mit einer Ausbildung oder Lehre zur Frisörin mehr Erfolg haben werde, ging ich also nach den drei Monaten wieder zurück nach Wien. Dort begann ich eine einjährige Ausbildung zur Frisörin an der Headquarters Academy im 4. Bezirk, die ich nach einem Jahr mit einer Diplomprüfung abschloss und nach einem weiteren Dreivierteljahr mit der Lehrabschlussprüfung beendete. Nun bin ich also staatlich anerkannte Frisörin und ausgebildete Make up Artistin bzw. Visagistin! Wenn euch diese Ausbildungen mehr interessieren und ihr auch schon immer den Wunsch hattet, im kreativen Bereich zu arbeiten, aber nicht genau wisst, was es für Angebote in Österreich oder Deutschland gibt und welche Erfahrung ich auf diesem Weg gemacht habe und warum ich zum Beispiel nach einer 1- jährigen Ausbildung trotzdem eine LAP machen durfte, dann schreibt mir und wenn ihr wollt verfasse ich einen ganz eigenen Beitrag nur zu diesem „Ausbildungs- Thema“! Mittlerweile arbeite ich jedoch nicht mehr in diesem Bereich, mehr dazu aber später.

© Ina Kerpe – Photography

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The Tutorial! Step by step – zu mehr Selbstvertrauen

Zurück zum Thema Body Positivity und wie man anhand von Teamwork und etwas Talent eines jeden Einzelnen, das Selbstbewusstsein starker Frauen und ihr Wohlbefinden im eigenen Körper in den Fokus stellt! So möchte ich euch also Schritt für Schritt, kurz zusammengefasst die einzelnen benötigten Schritte erklären, die ich an Justynas Make up angewandt habe um ihr Gesicht zu meiner Leinwand und sie zu meinem Kunstwerk zu machen!

© Ina Kerpe – Photography

© Ina Kerpe – Photography

  1. Reinigung und Pflege 

Um das Gesicht und die Haut optimal auf das folgende Make up vorzubereiten ist die richtige und regelmäßige Reinigung und Pflege der Haut unumgänglich. Auch Justyna ist eine gepflegte und reine Basis sehr wichtig, daher beinhaltet ihre tägliche Reinigung eine Reinigungslotion, einen mattierenden Reinigungsschaum und anschließend verwendet sie gerade im Sommer eine Feuchtigkeitscreme mit UV- Schutz und eine spezielle Augencreme! Ihre Must Haves findet sie dabei vor allem unter den Produkten von Avène. Zusätzlich dazu macht sie immer mal wieder Peelings und testet sich durch die große Auswahl an Gesichtsmasken.

© Ina Kerpe – Photography

2. Grundierung

Nach der gründlichen und sorgfältigen, täglichen Reinigung und Gesichtspflege ist ihre Haut nun optimal vorbereitet auf das typenentsprechende Make up! Justynas Augenlider habe ich mit dem Prime and Fine Primer/Lidschatten Base von Catrice Cosmetics vorbereitet. Anschließend habe ich einige Unreinheiten und Rötungen in ihrem Gesicht mit der Dermacolor Camouflage Mini Palette Nr. 4 von Kryolan und einem Make up Schwämmchen abgedeckt. Mein Tipp, wenn man mit Camouflage Farben arbeitet, ist, dass man niemals mehr als drei Farben mischt, diese vorher auf dem Handrücken gut vermischt und anwärmt damit sie sich besser auftragen lassen und, dass man nicht zu nah an die Augenlider oder andere trockene Stellen kommt, da diese sonst noch trockener aussehen als zuvor und sich die Farbe dort eventuell absetzt. Danach habe ich versucht Justynas Augenschatten durch einen Concealer Nr. 00 vom Body Shop mit mattierendem Kern aufzuhellen. Bei dunklen Augenringen ist es immer wichtig mit Komplementärfarben zu arbeiten, d.h. bei blauen Schatten mit orangefarbenen Concealern zu arbeiten oder Augenschatten die eher in den violetten Farbbereich gehen eher mit gelblichen Farbtönen auszugleichen. Das ist Spielerei und da muss man sich Schritt für Schritt heran tasten. (Daher kommt auch der Hype, Augenringe mit rötlich oder orangenen Lippenstiften zu kaschieren, bevor man das Make up aufträgt, jedoch muss man in diesem Fall einfach darauf achten das der Lippenstift keine violetten Pigmente beinhaltet, sonst geht dieser Trend in die falsche Richtung.)

© Ina Kerpe – Photography

Danach habe ich mit Produkten, die Justyna von zu Hause mitgebracht hat, die optimale Grundierung zusammen gemischt und diese dann mit einem angefeuchteten Beauty Blender aufgetragen. Aus Erfahrung weiß Justyna, welche Produkte sie benutzen muss, um ihre Unreinheiten und kleinen Makel am optimalsten abzudecken um eine möglichst ebene und gleichmäßige Grundierung zu schaffen. Dazu haben wir das Anti- Blemisch Liquid Make up von Clinique mit der etwas deckenderen Dermablend 3D Correction Nr. 25 von VICHY gemischt. Wenn man den Beauty Blender vorher anfeuchtet, lässt sich das Make up viel besser und ebenmäßiger ohne Flecken oder Pinselstriche auftragen und der Schwamm saugt somit auch weniger Make up auf und wir können die Umwelt und unsere Geldbörse schonen, indem wir weniger Produkt verwenden 😛 Wenn die Augenschatten immer noch durchscheinen, empfehle ich sie mit dem Supracolor Creme Make up Nr. 406 von Kryolan aufzuhellen und abzudecken. Die Supracolor Farben von Kryolan kann man außerdem in den unterschiedlichsten Farbtönen durch ihre cremige und feuchte Textur optimal zum Konturieren und Highlighten verwenden. Um die Grundierung abzuschließen tupfe ich überschüssiges Make up mit einem Kleenex ab und arbeite loses Puder in eine Puderquaste ein, bevor ich es vorsichtig und ohne zu viel Druck auch auf das Gesicht aufdrücke und so in die Haut einarbeite, um ein mattes Finish zu erzielen. Um die passende Farbe zu schaffen habe ich zwei lose Puder gemischt, zum einen war dass das Transparente Puder von Kryolan gemischt mit dem losen Gesichtspuder Nr. 03 von The Body Shop. Überschüssige Puderreste kann man ganz leicht mit einem großflächigen, fluffigen Pinsel abtragen. Bei rosiger Haut empfehle ich immer Puder mit aschigeren, also grünen oder blauen Farbpigmenten zu verwenden um den roten und rosigen Farben entgegenzuwirken um nicht rosarote Wangen zu bekommen – außer man möchte das. 🙂

© Ina Kerpe – Photography

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3. Augen & Brauen 

Da Justyna von Natur aus schon dominantere, buschigere Augenbrauen hat, die eine schöne ausgeglichene Matrix Form haben, habe ich diese, um den Look so natürlich und dezent wie möglich zu gestalten, ausschließlich mit einem farblosen lash & brow Gel/Mascara von Essence in ihrer Form fixiert um eine gewisse Haltbarkeit zu schaffen. Anschließend habe ich mit dem Wake Up Concealer Nr. 001 von Manhattan eine feuchte Base geschaffen um auch nochmal die Augenbrauen etwas kantiger zu gestalten, die ich dann mit der Lidschattenfarbe „Naked“ aus der Naked Palette von Urban Decay abmattiert habe. Das Augenlied selbst habe ich mit der 3D Technik geschminkt um das Auge größer wirken zu lassen und ihm mehr Ausstrahlung zu verleihen. Dazu habe ich mit Farben aus derselben Palette gearbeitet und das bewegliche Lid zum Beispiel mit den Farben „Sin“ und „Sidecar“ bearbeitet, in der Lidfalte habe ich mit den Farben „Buck“ und „Smog“ gearbeitet und im Augeninnenwinkel sowie unter dem höchsten Punkt der Augenbraue die Farben „Virgin“ und „Sin“ verwendet. Durch das metallische Finish dieser Farben konnten wir dem Auge eine tolle Aussagekraft verleihen! Bevor wir mit der Fantastic Lashes Volume Mascara von Look den Wimpern in einer tiefschwarzen Farbe mehr Dramatik gegeben haben, trug ich noch einen feinen Lidstrich auf, den ich nach außen hin etwas geflügelt habe, dazu benutzte ich die Lidschattenfarbe Nr. 566 (ein dunkles Braun) von Grimas, welches ich mit etwas Wasser anmischte, indem ich den Pinsel anfeuchtete um die Farbe auf der Lidschatten Basis haltbarer und deckender zu machen. Da sie mir anschließend etwas zu hart ausgefallen ist, habe ich sie mit einem Blending Brush noch weicher gemacht. So konnte ich ihre mandelförmigen, einladenden Augen noch mehr betonen.

© Ina Kerpe – Photography

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4. Lippen 

Die Lippen haben wir nach der Grundierung schon vorab mit der Lippenpflege Basis von Grimas befeuchtet und gepflegt um ein geschmeidigeres Endergebnis zu erzielen. Für die eigentliche Lippenfarbe habe ich drei Töne gemischt um auf den optimalen Ton zu kommen, Nr. 5-26, Nr. 5-19, Nr. 5-17 von Grimas! Ein guter Tipp um sich die Auswahl der Lippenfarbe für einen Nude Look zu erleichtern ist auf jeden Fall, dass man die Farbe an das Zahnfleisch oder die Farbe der Schleimhaut anpassen sollte.

© Ina Kerpe – Photography

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5. Konturieren & Highlights setzen

Für das perfekte Finish fehlen jetzt nur noch ein paar Highlights und das richtige Konturieren. Dazu habe ich den Naked Illuminated Bronzer von Urban Decay verwendet, indem ich ihn an den Schläfen ansetzte und zur Stirn hin ausstrich und auch angefangen beim Wangenknochen bis hin zum Mundwinkel auftrug. Wenn man dann den Bronzer auch noch am Kinn- und Kieferrand entlang aufstäubt, dann wird das Gesicht noch mehr geformt und etwas kantiger. So ist der sun kissed beach Look eigentlich schon fertig, da wir aber im 21. Jahrhundert leben, heutzutage nichts mehr ohne Highlighter geht und wir  Glitzer und Schimmer einfach lieben, konnten wir einfach nicht auf etwas Shine verzichten und verwendeten die Lidschatten und Rouge Nr. 704 von Grimas um einige Akzente und Reflexe zu setzen, indem wir damit das Kinn, die Nasenspitze, die Wangen- und Jochbeinknochen und zuallerletzt das Lippenherz von Justyna bepuderten. Fertig war der Look und Justyna strahlte nun noch mehr als zuvor! Einfach ein Sonnenschein unsere Jus Curvy!

© Ina Kerpe – Photography

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Imperfection is beauty!

Mein Motto ist und bleibt, dass Makel und kleine Fehler sowie Ecken und Kanten und eben genau diese fehlende Glattheit Menschen erst so außergewöhnlich und fesselnd macht! Ich werde immer wieder von genau diesen Menschen angezogen und vor allem in den Bann gezogen. Ich bewundere Menschen wie Justyna so sehr! Sie geben mir unbewusst immer so viel mit auf meinem eigenen persönlichen Weg, wenn ich mich mit ihnen treffe. Genau diese Menschen, die eben zu ihrer Unperfektheit stehen, können unsere Welt in Zukunft noch wahnsinnig verändern und in meinen Augen zum Positiven bewegen. Sie kämpfen für mehr Respekt und Akzeptanz. Sie stellen sich gegen die High Society und verweigern sich Trends fast völlig. Sie sind individuell, wunderschön und einfach übermenschlich. Ich sehe in ihnen so viel mehr als nur eine fesselnde Ausstrahlung und Selbstbewusstsein sowie eine Überzeugungskraft, auf die man nur neidisch sein kann. Menschen wie Jus.curvy die sich lieben gelernt haben, geben anderen Menschen noch viel mehr Liebe zurück und vermitteln uns ständig solch eine Freude und Selbstsicherheit, die mich persönlich einfach so sehr fasziniert und mir zeigt, dass ich noch lange nicht an meinem Ziel der Selbstakzeptanz angelangt bin und noch unglaublich viel lernen kann.

© Ina Kerpe – Photography

Ich wollte gemeinsam mit der Hilfe vom Team von Comepass, Justyna und Ina zeigen, dass Schönheit in jedem von uns steckt, auch und gerade in Menschen, die anders aussehen und nicht den Standards entsprechen. Mit meinen kleinen und kompakten Make up Tipps und Tricks konnte ich euch hoffentlich einen kleinen Einblick in die Welt eines Make up Artisten ermöglichen und Make up Anfängern eine Hilfestellung geben. Make up hilft uns allen heutzutage schnell und einfach Müdigkeit, Stress, … etc. zu kaschieren oder sogar gänzlich verschwinden zu lassen und uns ein Lächeln aufzumalen, auch wenn uns eigentlich hundeelend zumute ist. Letztendlich braucht jedoch keine Frau, die sich wirklich selbst liebt, sich akzeptiert und sich wohl fühlt in ihrer Haut, Make up aufzutragen, da ihre Freude, ihre Liebe zum eigenen Körper und zu sich selbst so viel mehr sagt als jedes Make up der Welt. Ich finde, dass die Bilder unbeschreiblich schön geworden sind und möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen bedanken – im Speziellen bei unserer Fotografin Ina, die die Bilder zusätzlich auch noch für uns bearbeitet hat! DANKE!

Warum ich jedoch nicht mehr hauptberuflich als Stylistin arbeite, hat mehrere Gründe. Zum Einen habe ich gemerkt nicht unbedingt in die Welt der High Society und der „Schönen und Reichen“ hineinzupassen. Ich durfte als Stylistin sehr viel Erfahrung hinter den Kulissen von Fashion Events, Catwalk Shows, Modeschauen, Hochzeiten oder sonstigen Events sammeln. Dass mir diese Möglichkeiten geboten wurden, darüber bin ich wahnsinnig dankbar, denn ansonsten wäre ich niemals dahinter gekommen, dass dieser Beruf zwar ein Kindheitstraum von mir war, ich ihn in der Realität aber niemals verwirklichen kann. Vielleicht bin ich zu bodenständig für diesen Beruf, auch lasse ich mich von niemanden verbiegen und verstelle mich auch niemanden gegenüber, nur um diese zu beeindrucken oder zu gefallen. Schleimen und Kontakte zu Menschen zu knüpfen, mit denen ich so gar nichts anfangen kann, ausschließlich um gute „Jobs“ an Land zu ziehen, das gehört wirklich nicht in mein Repertoire. Für Charity Events oder solche Kampagnen Shootings mit einem super Background sowie Arbeiten auf freundschaftlicher Basis bin ich immer zu haben. Jedoch bin ich auch stolz auf mich die Entscheidung gefällt zu haben, den Job als Frisörin und Make up Artist eher in den Hintergrund zu stellen, da ich im Leben einfach mehr erreichen möchte und Menschen sowie anderen Lebewesen längerfristig helfen möchte und es mir letztendlich einfach nicht mehr gereicht hat nur schön Haare zu frisieren oder zu schneiden, wenn die Frisur der Kundin nach dem Haarewaschen dann eh wieder hinüber ist. Da ich also am eigenen Leib erfahren habe, was das für ein Knochenjob ist, bei dem man selbst in meinen Augen eher wenig befriedigt nach Hause geht, respektiere ich die Menschen, die diesen Job mit Leib und Seele beitreiben umso mehr! Akzeptanz und Respekt bringen einem eben sehr weit! Akzeptanz auch in dem Sinne, dass man akzeptiert und merkt, dass man im Team und durch die Ideen so vieler kreativer Köpfe einfach viel weiter und vor allem schneller auf tolle Ergebnisse kommt und Ziele erreicht!

© Ina Kerpe – Photography

Body Positivity – schon von dem Thema gehört oder sogar selber Erfahrungen damit gemacht? Ihr findet Justyna genau so toll wie ich und steht selber auch so zu eurem Gesamtbild mit all den tollen Kurven und Makeln? Sendet mir doch Fotos wenn ihr Kleider genauso rocken könnt wie unsere bezaubernde Jus! Wenn ihr weitere Plus Size Blogger kennt, dann her mit den Links ich würde mich sehr freuen! 😀 

Xx Lou xX

 

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